Saunaabend - eine gesundheitliche Abhärtung in der kalten Jahreszeit

Schwitzen ist nicht nur beim Sport gesund. Bei warmen Temperaturen, einem Dach über dem Kopf und gemütlicher Atmosphäre ist das auch möglich - das Zauberwort heißt Sauna. Warum ein gemütlichen Abend mit Freunden in der Bar genießen, wenn man in der kalten Jahreszeit Gesundheit mit dem einen oder anderen Bierchen verbinden kann?

Sauna vereint alles was sich Mann wünscht: Gemütliches Beisammensein mit Freunden, Wärme, Gesundheit und das ein oder andere Kaltgetränk.

Warum ist saunieren gesund?

Durch den Wechsel von warmer Luft und Abkühlung im Tauchbecken oder und der kalten Dusche härtet der Körper ab. Jeder Saunabesuch erhöht die Anzahl an Immunzellen und unterstützt somit die natürlichen Abwehrkräfte, was gerade im Winter einen positiven Effekt zur Folge hat.

Die erhöhten Temperaturen haben zur Folge, dass sich die Gefäße erweitern und es so zu einer höheren Durchblutung der Haut kommt. Gleichzeitig weiten sich die Poren der Haut. Der erhöhte Schweißfluss führt zur Reinigung der Haut, da Schadstoffe besser abtransportiert werden können.

Wie sauniere ich richtig?

Vor dem ersten Saunagang:

Wichtig ist, dass Ihr vor dem Betreten der Sauna ausgiebig duscht. Gerade in der Sauna ist Hygiene ein sehr sensibles Thema. Die hohen Temperaturen und der Schweiß sind ideale Quellen für Keime. 

 

Während des Saunagangs: 

Sauna bedeutet zu 99% Textilfreiheit. Für diejenigen unter euch die noch nie eine Sauna von innen gesehen haben, heißt das keine Badehosen sondern lediglich ein großes Saunatuch bzw. Badetuch. Dies benötigt ihr als Sitzunterlage, damit kein Schweiß auf das Holz der unbehandelten Saunabänke kommt. 

Das Highlight jedes Saunabesuches sind die Aufgüsse. Diese werden durch einen Saunameister durchgeführt und dauern zwischen 5-10 Minuten. Hierbei wird durch den Saunameister Wasser (oft mit ätherischen Ölen oder anderen interessanten Duftnoten) auf den Saunaofen aufgebracht. Hierdurch wird die Luftfeuchtigkeit deutliche erhöht. Das führt dazu das sich die Temperatur höher anfühlt und regt die Schweißbildung im Körper an.

 

Der Saunagang sollte in der Regel die Zeit von 15 Minuten nicht übersteigen, da er ansonsten eine zu hohe körperliche Belastung darstellt. Damit ihr die Zeit nicht überschreitet hängen in der Sauna für gewöhnlich Sanduhren die euch die Zeit anzeigen.

 

Nach dem Saunagang:

Jetzt kommt der wichtigste Teil der gesamten Prozedur. Die Abkühlung nach dem Saunagang ist für das Immunsystem und den Kreislauf der entscheidende Faktor. Nur wenn die Abkühlung durch den Aufenthalt an der frischen Luft oder der Kaltwasseranwendung stark genug ist, ist eine gesundheitsfördernde Wirkung erzielbar. Hierfür stehen Kaltwasserduschen, Kaltwasserschläuche und Tauchbecken zur Verfügung. 

Nach einer starken Abkühlung fühlt ihr euch wie neu geboren, aber gleichzeitig auch erschöpft. Daher sucht am besten einen Ruheraum oder eine Liege auf und entspannt euch.

Was benötige ich an Ausrüstung?